Fortsetzung Mittelalter

und Frühe Neuzeit bis 1680 (Raum 2)

Der Gang, der sich nun rechts anschließt, ist ein Korridor, von dem man die alten Herbergskammern erreichte. In ihm hängen jetzt Holzschnitte und Stiche von Calber Künstlern des 20. Jahrhunderts, alte Fotografien und Luftbild-Aufnahmen. Von hier aus gelangen Sie in den zweiten Ausstellungs-Raum zur Stadtgeschichte, ursprünglich bestehend aus zwei Übernachtungs-Kammern.

In diesem Zimmer erfahren Sie mehr über das mittelalterliche und frühneuzeitliche Calbe. Rechts wird berühmte spätmittelalterliche Fischerei-Brüderschaft „St. Nicolai“ gewürdigt. Danach wird Ihnen einiges zum Hexenwahn in Calbe und zur kommunalen Binnenstruktur erläutert. Sehenswert ist die Truhe oder Lade. Ein Schrank aus dem 17. Jahrhundert steht an der Wand gegenüber.

Eine Tafel geht auf das grausame Schicksal der Calbenser im Dreißigjährigen Krieg ein. Daneben ist das Leben der schönen Anna Margaretha von Haugwitz aus Calbe skizziert, die als Frau des schwedischen Reichsmarschalls Wrangel berühmt wurde und ihr Leben als geachtete pommersche „Landesmutter“ beendete (vgl. „Eine der schönsten und einflussreichsten Frauen im Europa des 17. Jahrhunderts stammte aus Calbe an der Saale“; URL: http://de.geocities.com/steinmetz41/).

Bevor Sie wieder den Gang erreichen, stoßen Sie auf den Nachbau eines Laufrades, wie es im 18. Jahrhundert gebräuchlich war und das eigentlich in den nächsten Ausstellungsraum gehört, aus Platzgründen aber hier untergebracht werden musste.

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Altpreußenzeit und Industrielle Revolution in Calbe (1680-1919) (Raum 3)

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